Von traditioneller Primärwirtschaft zur Spitzentechnologie der Digitalindustrie

Regional Economy

Präfektur Tottori, umgeben von den majestätischen Sanddünen und dem großen Berg Yama im Norden, vermittelt den Besuchern ein Gefühl von „Stille“ und „Einsamkeit“. Doch hinter dieser scheinbar ruhigen Region verbirgt sich eine komplexe Wirtschaftsstruktur, die mit der „Dynamik“ der globalen Popkultur koexistiert.

Regionalentwicklung und nachhaltige Regionalgestaltung

Der Kern der Wirtschaftspolitik der Präfektur Tottori liegt in der Neudefinition regionaler Ressourcen im Einklang mit dem nationalen Trend der „Regionalrevitalisierung“ (Chiho-Sosei). Die Regierung verfolgt bei den strukturellen Herausforderungen des Bevölkerungsrückgangs und des demografischen Wandels nicht nur die Erhaltung, sondern setzt eine „offensive Haltung“ bei ihren Maßnahmen um.

Tottori priorisiert die Erhaltung der traditionellen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Insbesondere zum Schutz von Marken wie der „Zwanzig-Jahr-Birne“ (Nijūsei Nashi) und der Meeresressourcen von Sakaiminato werden Subventionen für die Einführung von Smart Farming und die Modernisierung der Fischerei bereitgestellt. Dies dient nicht nur der Aufrechterhaltung der Produktionsmengen, sondern zielt auf eine Steigerung des Einkommens durch die Wertschöpfung ab.

Anlockung von Industrien und Investitionen in die Digitalisierung:

In jüngster Zeit konzentriert sich die Präfektur auf die Anlockung von BPO (Business Process Outsourcing) und Rechenzentren. Dies ist eine strategische politische Entscheidung, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, die über bestehende Industrien wie die Fertigung und den Tourismus hinausgehen. Die Anpassung an das „Konzept des digitalen ländlichen Stadtstaates“ durch Infrastrukturentwicklung wird als zukünftige wirtschaftliche Grundlage erwartet.

Die Wirtschaft Tottoris wird von „spezialisierten Industrien“ getragen, die die regionalen Besonderheiten maximal nutzen. Ihre Struktur erstreckt sich von der Primärwirtschaft, die von den natürlichen Ressourcen profitiert, bis hin zur Fertigungsindustrie, in der hochentwickelte Technologien konzentriert sind.

Der Tourismussektor bildet eine hybride Wirtschaftszone aus Natur und Kultur. Neben den touristischen Ressourcen der „Stille“ – wie den Sanddünen Tottoris, den Berg Yama und die Onsen-Region Mishima – wächst die touristische Nachfrage in jüngster Zeit durch Inhalte getrieben („Bewegung“). Die Ehre der traditionellen Landwirtschaft und die fortschrittliche digitale Strategie: an dieser Schnittstelle wird das nächste Wachstumsszenario für die Präfektur Tottori entfaltet.